DO-IN

 

Was ist Do-In? 

Do-In oder Doa-Yin kommt aus Japan und heißt übersetzt "Der Weg zu Gesundheit und Glück." Die Übungen des Do-In haben sich in engen Kontakt mit Shiatsu entwickelt. Meridiane, Akupunkte und Organe werden stimuliert und belebt. Der Übende lernt seine Aufmerksamkeit ins Innere des Körpers zu lenken und Ruhe zu finden. 

Do-In steht in der Tradition asiatischer und indischer Übungsmethoden, ist allerdings nicht auf Dehnbarkeit oder Athletik hin ausgerichtet. Sanfte Übungen werden, oftmals im Liegen, langsam ausgeführt. Die Beweglichkeit der Übenden steigert sich, aber in einem für die Gelenke sicheren Rahmen. Individuelle physische Grenzen werden respektiert. Do-In fordert den Geist beim Üben zu größter Präsenz heraus. Blockaden in den Gelenken und der Wirbelsäule verringern sich im Laufe der Stunde durch Spannungsabbau. Aufrichtung und Haltung werden geschult. Der Tonus unterschiedlicher Körperschichten beginnt sich auszugleichen, der Kreislauf regeneriert sich. Insgesamt kommt der Körper in einen klaren Zustand – frische Energie erhält neuen Raum, um zu zirkulieren.  

Mein Verständnis unterschiedlichster Do-In Übungen wurde im Rahmen meiner Berufsausbildung zur Shiatsu–Praktikerin bei Mag. Anneliese Haidinger (Kiatsu-Schule) intensiv geschult. Aktuell werden an der Kiatsu–Schule unterschiedlichste Übungsreihen erforscht, praktiziert und entwickelt und dadurch auch an heutige Bedürfnisse angepasst.

Buchempfehlung: Mag.a Haidinger, Anneliese: "Energetisches Do-In – ein Praxisbuch für Meridian-Yoga",  erschienen 2013 (Buch & Booklet  93 Seiten + 3 Audio-CDs mit gesprochener Anleitung)

 

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Für wen ist Do-In geeignet?

Die Stärke des Do-In liegt vor allem in seiner Simplizität: Jede und jeder kann Do-In üben! Ältere Menschen, Personen mit Beeinträchtigungen, Personen mit Problemen des Bewegungsapparats – sogar mit Kindern wird in der Praxis regelmäßig geübt. Do-In ist ein flexibles und offenes System. Tempo und Intensität in der Ausführung werden ausschließlich vom Übenden selbst bestimmt. 

Ich assistiere in meinen Stunden bei Schwierigkeiten jeder Person einzeln und leite die Übungen detailliert an. Gibt es Übungen, die die gewünschte Wirkung nicht entfalten, werden neue Lösungen gesucht. Do-In ist für mich so vielseitig wie der Körper der Menschen: Jeder ist anders, daher muss jeder seinen eigenen Weg in und mit einer Übung finden. Do-In ist Begegnung, Austausch und Zuhören. 

 

Wo kann ich Do-In ausprobieren? 

Übungen aus dem Do-In begleiten in erster Linie nahezu alle meine Klienten. Bestimmte Beschwerden wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen aber auch Menstruationsbeschwerden, verbessern sich um ein Vielfaches besser, wenn regelmäßig zuhause geübt wird. Übungen in den Alltag meiner Klienten zu integrieren ist mir ein großes Anliegen.

Im Zuge meiner Praxisarbeit habe ich begonnen gemeinsam mit Klienten und anderen Interessierten im Rahmen eines Do-In Kurses regelmäßig zu üben. Vor allem AnfängerInnen sind in an den Übungsabenden willkommen. Die  wohltuende Wirkung einer längeren, angeleiteten Übungseinheit wird in der Gruppe intensiv erfahrbar. Ein Einstieg ist immer möglich, es gibt bewusst keine Unterteilung der Übenden in Niveaus.